Keine Panik. Leicht gesagt.

Panikattacken loswerden.

Jeder, der schon mal eine Panikattacke erlebt hat, weiß, wie schlimm das ist. Das Herz rast, die Beine werden weich, die Hände zittern, der Mund ist ganz trocken. Du weißt nicht, was mit dir gerade passiert. Du fühlst dich ausgeliefert, glaubst, die Kontrolle zu verlieren, durchzudrehen.

Der Teufelskreis der Angst

Nach der Panikattacke hast du plötzlich Angst, sie könnte wiederkommen. Du versuchst, Situationen, in denen die Panik auftreten könnte, zu vermeiden. Die Angst vor der Angst – ein Drama beginnt. Die Angst wird zum Feind. Betroffene führen oft einen Krieg mit sich selbst. Tagtäglich. Panikattacken sind eine völlig richtige und gesunde Reaktion unseres Körpers. Unangenehm wird es jedoch, wenn sie überhand nehmen und belastend werden. Damit Panikattacken nicht weiter deinen Lebensalltag bestimmen, solltest du dir Hilfe holen.

Hilfe bei Panikattacken und Ängsten

Wenn das Herz rast…

Heutzutage leidet fast jeder vierte Mensch an Phobien, Panikattacken oder anderen Angststörungen. Sie gehören zu den häufigsten psychischen Gesundheitsproblemen. Wenn das Herz rast und die Hände zittern, es einem plötzlich ganz heiß wird, dann ist eine Panikattacke im Anmarsch. Unser Nervensystem bereitet sich vor, um zu fliehen oder ums Überleben zu kämpfen – ein evolutionär bedingter Mechanismus, der oft aus dem Ruder gerät. Wir fühlen uns extrem unwohl, sind überwältigt von unserer Panik oder denken sogar, dass wir gleich einen Herzinfarkt erleiden werden.

Oft ist die Situation jedoch nicht so bedrohlich, wie es scheint. Das alles passiert meist wegen der negativen Gedanken, die überhand nehmen – über das, was ich über mich selbst denke, über die Welt, die Menschen oder die Situation, in der ich mich gerade befinde. Wenn ich daran denke, dass ich mit meiner Präsentation möglicherweise nicht fertig werde, wird sich höchstwahrscheinlich das Angstzentrum aktivieren und mir das Sprechen erschweren, und es wird auch meine Überzeugung bestätigen: „Ich wusste, dass ich dafür nicht geeignet bin“. Daher lohnt es sich, daran zu arbeiten, die eigenen ängstlichen Überzeugungen zu ändern.

Allerdings reicht es nicht nur, auf „positiv Denken“ umzuschalten. Panikattacken können auch andere, vielfältige Ursachen haben. Liegt der Grund für die Angst in der Kindheit, so müssen wir hier ansetzen. Es gibt viele effektive Methoden, mit deren Hilfe Panikattacken behandelt werden können. Dafür ist es in der Beratung zunächst wichtig, den Ursprung der Angst festzustellen.

Der achtsame Umgang mit Panikattacken

Auch wenn Panikattacken bedrohlich wirken und sehr unangenehm sind – sie haben nicht nur negative Seiten. Oft ist die Angst auch ein Warnsignal des Körpers bzw. der Psyche, dass wir in unserem Leben etwas verändern sollten. Womöglich haben wir über eine längere Zeit hinweg nicht auf unser Bauchgefühl gehört. Als wir so sehnsüchtig darauf gewartet haben, nach Hause zu gehen, und wir trotzdem Überstunden gemacht haben, als uns der Chef einen neuen Auftrag erteilte, obwohl das Bauchgefühl uns sagte: „Tu es nicht!“.

Oder als wir einer Freundin ganz lange zugehört haben, und selbst gar nicht zu Wort gekommen sind, obwohl wir das so dringend nötig gehabt hätten, dass uns jemand zuhört. Womöglich leben wir in einer Beziehung, die uns nicht mehr gut tut, und unser Körper reagiert beim Streit jedes Mal mit Bauchschmerzen.

Was auch immer der Grund ist sein mag – Angst hat oft einen positiven Aspekt. Darum ist es wichtig, achtsam mit Panikattacken umzugehen, und sie womöglich sogar als eine Chance zu sehen. Eine Chance, um etwas in die richtige Richtung zu lenken und eine Veränderung zu entfachen. Mit den richtigen Übungen und Techniken, begleite dich gerne dabei, deine Panikattacken anzunehmen und sie loszulassen.

Achtsame Unterstützung und Hilfe bei Panikattacken

Alle Gefühle dürfen sein. Auch Panik.

Manchmal hilft es nicht nur, die Panik wegzuatmen, oder sie sich wegzudenken.
Denn oft sitzen Ängste tief in uns und haben einen anderen Ursprung, als gedacht.
In der Beratung werfen wir einen genauen Blick auf deine Panikattacken und schenken ihnen Wertschätzung.
Denn schließlich erfüllen sie auch eine wichtige Funktion.
Wir schauen uns an, was hinter deinen Panikattacken steckt und wie du sie annehmen und loslassen kannst.
Ich gebe dir Methoden an die Hand, damit du nach Auflösung der Ängste
in zukünftigen Situationen gelassener, flexibler und ruhiger reagieren kannst.

Oft gestellte Fragen

Du möchtest eine psychologische Beratung in Anspruch nehmen, hast aber noch einige Fragen? Vielleicht geben dir die Antworten daneben ein wenig Klarheit. Falls du noch unschlüssig bist oder etwas ganz anderes wissen möchtest, kannst du mich gerne kontaktieren.

Kontakt

Welche Arten von Ängsten gibt es?

Es gibt viele verschiedene Ängste und Phobien. Hier ein kleiner Auszug aus dem Ängste-Repertoire:

– die Angst vor Spinnen und anderen Insekten
– die Angst vor engen Räumen
– Höhenangst
– Platzangst
– die Angst vor Menschenmengen
– Angst, mit der U-Bahn zu fahren
– Angst vor öffentlichen Reden und Präsentationen
– Angst vor dem Krampus
– Angst vor Wasser oder dem Ertrinken
– Angst vor sozialen Kontakten
– Angst vor Autoritäten
– Verlustängste in Beziehungen

Wie du siehst, können Ängste viele verschiedene Formen annehmen. Ängste sind so individuell wie Menschen.

Wann gilt Angst als normal und wann als krankhaft?


Der Übergang von „Normalität“ zu krankhaftem Verhalten ist oft fließend und kann meist nicht so leicht definiert werden.
Generell gilt: Wenn Angst und Panikattacken wiederholt über einen längeren Zeitraum auftreten, immer häufiger werden, von den Betroffenen nicht mehr selbst zu bewältigen sind und die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigen, dann spricht man von krankhafter Angst. Krankhafte Ängste müssen psychiatrisch oder psychotherapeutisch begleitet werden. In diesem Fall verweise ich auf die entsprechenden Fachpersonen weiter.

Wie viele Sitzungen braucht es, um die Angst loszuwerden?

Das ist, wie du dir denken kannst, sehr unterschiedlich und individuell. In der Regel können Ängste, Phobien und Panikattacken mit Methoden wie Arbeit mit der Zeitlinie, Chaining, Trance und anderen hypnosystemischen Ansätzen viel kürzer und effektiver aufgelöst werden, als mit Psychoanalyse, Konfrontationstherapie und anderen traditionellen Verfahren. Selbstverständlich können psychologische BeraterInnen, wie auch ÄrztInnen oder PsychotherapeutInnen kein Heilungsversprechen abgegeben. Dafür sind Menschen zu individuell und der Erfolg der Behandlung hängt von mehreren Faktoren ab.

Wie läuft eine Beratung ab?

Nachdem du mit mir Kontakt aufgenommen hast, melde ich mich bei dir mit ein paar Terminvorschlägen. Wir vereinbaren ein kurzes Telefonat, um dein Anliegen zu klären. Danach folgt ein Erstgespräch, die ersten 30 Minuten sind kostenlos. Im Zuge dieses Gesprächs lernen wir uns persönlich oder online kennen und wenn deine Wünsche und Vorstellungen mit meinen Leistungen übereinstimmen, starten wir mit dem Beratungsprozess. Die erste Beratung folgt in der Regel gleich im Anschluss an das Erstgespräch.

Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?

Ein psychologischer Berater (oder auch Lebens- und Sozialberater) darf nur mit gesunden Menschen arbeiten, während ein Psychotherapeut auch kranke Menschen behandelt. Bei einem Psychotherapeuten kannst du die Kosten der Behandlung von deiner Krankenkasse zurückerstatten lassen. Eine psychologische Beratung hingegen wird nicht von der Krankenkassa zurückerstattet.

Jetzt kontaktieren!

Mir ist bewusst, dass es Mut erfordert, in eine psychologische Beratung zu kommen. Dieser Schritt verdient großen Respekt. Vielleicht weißt du noch nicht, was dich genau erwartet, oder du hast noch einige Fragen. In einem Erstgespräch können wir gerne dein Anliegen besprechen. Ruf mich einfach unter +43 676 942 37 12 an oder schick mir eine Mail an office@mutsprung.at. Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme.